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SWS Vienna ART

Plagiats­richtlinie & wissen­schaftliche Integrität

Foto: Dennis Jarvis · CC BY-SA 2.0
Richtlinien & Standards

SWS Scholarly Society · Aktuelle offizielle Richtlinie ↗

Plagiatsrichtlinie: Wissenschaftliche Integrität wahren

Umfassende Plagiatsprüfung

Plagiate sind in sämtlichen Manuskripten, die zur Präsentation oder Veröffentlichung bei Konferenzen, in Tagungsbänden, Zeitschriften oder Büchern der SWS Scholarly Society eingereicht werden, streng untersagt. Um höchste Standards wissenschaftlicher Integrität zu wahren, setzen wir mehrstufige Plagiatsprüfungen ein. Diese sichern die Originalität und Glaubwürdigkeit der veröffentlichten Forschung.

Wir empfehlen den Verfassenden nachdrücklich, die Originalität ihrer Beiträge vor der Einreichung sorgfältig zu prüfen. Festgestellte Plagiate oder hohe Ähnlichkeitswerte führen umgehend zu Maßnahmen. Dazu können Überarbeitungen, die Ablehnung des Manuskripts, die Verständigung der Institution der Verfassenden und Meldungen an relevante wissenschaftliche Datenbanken gehören. Zur Sicherung eigenständiger wissenschaftlicher Beiträge verwenden wir zwei führende Systeme zur Plagiatserkennung:

CrossRef Similarity Check (Powered by iThenticate)

  • Dieses fortschrittliche System zur Plagiatserkennung vergleicht Einreichungen mit einem umfangreichen weltweiten Bestand wissenschaftlicher Literatur, darunter Zeitschriften, Tagungsbände und Bücher.
  • Hochentwickelte Algorithmen ermöglichen es der Redaktion, problematische Übereinstimmungen, unkorrekte Quellenangaben und übermäßige Übernahmen zu erkennen.
  • Das System unterscheidet zwischen ordnungsgemäß zitierten Quellen und unbeabsichtigten Ähnlichkeiten, sodass korrekte Quellenangaben nicht als Verstöße gewertet werden.

Plagiarism Detector – hochpräzise Überprüfung

  • Dieses kostenpflichtige, laufend aktualisierte System erreicht bei der Plagiatserkennung eine Genauigkeit von 97 %.
  • Jedes Manuskript wird mit wissenschaftlichen Datenbanken, sozialen Netzwerken, Universitätsbibliotheken, Zeitschriften, Periodika und indexierten Materialien weltweit verglichen.
  • Das System erstellt detaillierte Ähnlichkeitsberichte mit prozentualen Übereinstimmungen und weist auf mögliche Plagiatsrisiken hin.
  • Beiträge mit mehr als 15 % Ähnlichkeit – einschließlich Selbstplagiaten – werden vom Redaktionsteam manuell geprüft.
  • Bestätigt sich ein Plagiat, erhalten die Verfassenden eine Mitteilung mit den erforderlichen Maßnahmen. Diese reichen von Textüberarbeitungen bis zur vollständigen Ablehnung des Manuskripts.
  • Bei schwerwiegenden Plagiaten können Manuskripte in Plagiatsdatenbanken aufgenommen und Universitäten, Institutionen sowie wissenschaftlichen Indexierungsdiensten gemeldet werden.

Bewertungskriterien der Plagiatsprüfung

Plagiatsprüfungen beruhen auf mehreren Bewertungskriterien:

Geringe Textähnlichkeit bei einzelnen Passagen: Übersteigt die Übereinstimmung mit einer einzelnen Quelle 4 %, ist der Text zu überarbeiten und die Originalquelle korrekt zu zitieren. Auch wenn mehrere Quellen jeweils nur 2–3 % Ähnlichkeit aufweisen, gilt das Zusammenfügen von Inhalten ohne Quellenangabe als Plagiat.

Hohe Textähnlichkeit bei längeren Passagen: Entfällt ein hoher Anteil der Übereinstimmung auf eine Quelle, erfolgt eine zusätzliche Prüfung. Sofern zulässig, werden die Verfassenden aufgefordert, den Text neu zu formulieren oder die Originalarbeit korrekt zu zitieren. Andernfalls wird das Manuskript abgelehnt; weitere strenge Maßnahmen können folgen.

Formen von Plagiaten

Verfassende müssen die unterschiedlichen Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens kennen:

Direktes Plagiat: Übernahme von Wörtern, Ideen, Daten oder Bildern ohne korrekte Quellenangabe bzw. Genehmigung.

Selbstplagiat (Textrecycling): Wiederverwendung eigener, bereits veröffentlichter Arbeiten ohne korrekte Quellenangabe.

Paraphrasierendes Plagiat: Umformulieren einer fremden Arbeit unter Beibehaltung ihrer Struktur und Bedeutung ohne Quellenangabe.

Unkorrektes Zitieren: Fehlende Kennzeichnung wörtlicher Zitate oder unzureichende Zuordnung bei der Verwendung fremder Arbeiten.

Verantwortung der Verfassenden & bewährte Vorgehensweisen

  • Sicherstellen, dass sämtliche Arbeiten eigenständig verfasst und korrekt belegt sind;
  • Wörtliche Zitate in Anführungszeichen setzen und die Quellen richtig angeben;
  • Bereits veröffentlichte Inhalte nur mit ausdrücklicher Quellenangabe erneut verwenden;
  • Ähnlichkeitsberichte prüfen und Manuskripte vor der Einreichung entsprechend überarbeiten.

Abschließender Hinweis

Wissenschaftliches Publizieren beruht auf Vertrauen, Originalität und der Achtung geistigen Eigentums. Verfassende sollen die Literatur gründlich recherchieren, verantwortungsvoll zitieren und ethische Schreibpraktiken einhalten. Die SWS Scholarly Society legt größten Wert auf Originalität und Integrität sämtlicher veröffentlichter Werke.

Verbreitung und Auffindbarkeit von Publikationen

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